Wir - der Arbeitskreis Rumänien der Evangelischen Kirchgemeinden Neudietendorf-Ingersleben - begrüßen Sie herzlich. Aus anfänglichen Kleider- und Lebensmitteltransporten sind seit dem Herbst 1998 umfangreiche Projekte entstanden. Als Christen aus den Gemeinden unserer Region wirken wir mit weiteren Freunden der Rumänienarbeit gezielt an Hilfsprojekten.
03.09. 2026
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Änderung der Kontoverbindung
Aus gegebenem Anlass gibt der AK bekannt, dass ab sofort eine Änderung der Kontoverbindung wirksam ist.
Dafür steht folgendes Konto der Kirchgemeinde Ingersleben zur Verfügung:
Kontoinhaber: KKA Eisenach BUKAST Gotha
Bank: Evang. Bank
IBAN: DE90 5206 0410 0008 0018 55
Verwendungsszweck: RT2738, KG Ingersleben, Rumänienhilfe
Bitte den Verwendungszweck so angeben, da die Spende nur dann zugeordnet werden kann.
Spendenbescheinigungen werden in der gewohnten Weise erstellt.
Diavortrag zum Hilfstransport 2021 nach Rumänien
02.12. 2021 - 19:00 Uhr in der Brüderkirche/ Kirchstraße Neudietendorf

Die Veranstaltung findet unter den Bedingungen der aktuell geltenden Verordnung des Landes Thüringen/ Landkreis Gotha statt.
Hilfstransport nach Rumänien in Vorbereitung
Nach dem der AK Rumänien im vergangenen Jahr einen Hilfstransport durch einen rumänischen Spediteur auf den Weg brachte, sind die Akteure gegenwärtig bemüht, einen solchen in diesem Jahr wieder selber durchzuführen. Ob der geplante Termin in der Zeit vom 16. – 27. Juni gehalten werden kann ist momentan noch offen, aber auch nicht ausgeschlossen. Andernfalls wird die Fahrt starten, sobald es die Gegebenheiten ermöglichen.
Trotz der nicht stattgefundenen Fahrt konnte der AK Vieles bewegen. Was bei uns keine großen Themen sind bedeutet in Rumänien oft Existenzielles. Medizinische Notfälle stehen an erster Stelle: Krebs- und andere Operationen, medizinische Analysen, Behandlungen und medikamentöse Versorgung sind in staatlichen medizinischen Einrichtungen durch die Pandemie kaum noch möglich. So bleibt nur, sich privat in Behandlung zu begeben, was teuer bezahlt werden muss. Dabei halfen Überweisungen des AK an vielen Stellen. Auch Feuerholz ist immer noch ein großes und preisintensives Thema, vier Familien wurden dabei unterstützt. Weiterhin bewirkten die Unterstützungen des AK, dass Kinder wieder in ihre Familien zurückgeführt, der Strom nicht abgeschaltet oder Wohnungen nicht gekündigt wurden. Weihnachtspakete wurden an Bedürftige verteilt, ebenso Rollstühle und Inkontinenzmaterialien.
Das alles soll auch in diesem Jahr wieder möglich werden. Im Gemeinschaftshaus in Bodo bei Lugoj wartet im großen Flur der Abschluss der Sanierungsarbeiten.
Aus Tormac, einer Gemeinde südwestlich von Temeswar, bekam der AK Kenntnis von einer Familie mit vier Kindern. Die dortige Reformierte Kirchgemeinde bemüht sich seit Jahren für sie um eine neue Bleibe. Die Lehmhütte am Rand des Dorfes droht jederzeit einzustürzen. Hier sagte der AK seine Unterstützung beim Bau eines neuen Hauses zu. Erste Gelder sind geflossen, so dass die Kirchgemeinde das erforderliche Grundstück erwarb, die Projektierung abgeschlossen und der Wasseranschluss hergestellt ist. Baumaterialien sind auch gekauft. Nach der noch ausstehenden Vermessung in den nächsten Tagen beginnen die Bauarbeiten. Ziel ist, dass die Familie noch in diesem Jahr dort einziehen kann.

Mit diesem Programm wird sich der AK hoffentlich bald auf den Weg machen. Wer diese Aktion gern unterstützen möchte ist herzlich dazu eingeladen. Neben den finanziellen Notwendigkeiten freut sich der AK auch über haltbare Lebensmittel, Süßigkeiten, Schulmaterialien, Drogeriewaren, Spielzeuge und Kinderschuhe, Fahrräder und Rollatoren.
Die Spenden können nach Terminvereinbarung gern in Ingersleben, Karl-Marx-Straße 36 abgegeben oder auch abgeholt werden.
In allen Aktionen, die der AK durchführt, weiß er sich getragen durch die vielfältige Unterstützung und Hilfsbereitschaft von helfenden Händen unserer Region.
Herzlich grüßt Sie im Namen des AK sowie der rumänischen Freunde und Partner
Albrecht Feige
Hilfstransport 2020 nach Rumänien unter Corona-Bedingungen
Der in diesem Jahr allerorts aufgetretene Virus beschäftigt fast jeden Einzelnen. Für jeden Menschen hat sich in irgendeiner Form das Leben verändert. Die Folgen der Pandemie bedeuten Einschränkungen im täglichen Leben, egal ob am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder zu Hause. Ein Stück unserer vermeintlich ungebremsten Sicherheit ist weg gebrochen und Fragen stellen sich, die nach Antworten und Verantwortung suchen.
Nicht nur unser Land ist davon betroffen, sondern international kämpft man an dieser Front. Die Bedingungen in anderen Ländern unterscheiden sich oft von denen unsres hoch entwickelten Gesundheitssystems. Dankbar sollte sich jeder schätzen, der nicht unmittelbar betroffen ist. Verantwortung für den anderen Menschen im Geschäft, im Verkehrsmittel, am Arbeitsplatz oder sonst irgendwo zu übernehmen, ist geboten.
Solche Umstände und Fragen beschäftigen den Arbeitskreis Rumänien aus Neudietendorf – Ingersleben in der aktuellen Vorbereitung des nächsten Hilfstransportes. Der Plan, mit fünf Personen im Oktober dieses Jahres, wie schon in den vergangenen 22 Jahren durchzuführen, bedarf einer Anpassung an die momentanen Gegebenheiten.
Der Kreis Timis / Temesch in Rumänien war zwischenzeitlich als Risikogebiet eingestuft. Momentan ist das wieder aufgehoben. Doch gerade dieser Kreis wird jedes Mal vom Arbeitskreis angefahren. Ständige Regeländerungen und kurzfristige Neubewertungen der Risiken treten neben Deutschland auch in Österreich, Ungarn und Rumänien kurzfristig in Kraft. Die dann folgende Zeit einer eventuellen Quarantänezeit stellen den gewohnten Ablauf des Hilfstransportes in Frage.
Die Notwendigkeiten der Unterstützung in Rumänien bestehen weiter, ungeachtet und gerade in den Zeiten der Pandemie. So entschlossen sich die Mitglieder des AK die Vorbereitungen wie gewohnt weiter zu betreiben, aber den Transport nicht selber durchzuführen. Ein bekannter rumänischer Spediteur, der schon in der Vergangenheit bei Transporten aushalf, sagte seine Bereitschaft zu gegen Ende Oktober die Hilfsgüter nach Rumänien zu den Partnern bringen. Die Arbeiten im Gemeindehaus in Bodo gingen den Sommer über gut voran. Die vom AK im Oktober geplanten Arbeiten verschieben sich zur nächsten Fahrt, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres geplant ist.
Nach wie vor freut sich der Arbeitskreis über Spenden von Lebensmitteln und Drogerieartikel, die an Bedürftigen weitergereicht werden. Inkontinenzmaterial wird ebenso benötigt. Süßigkeiten bereichern die Weihnachtspäckchen für die Kinder. Mit Geldspenden wird der Transport der Güter, die Kinderspeisung in Balanu und die soziale Arbeit für Mittellose in Temeswar und Bodo finanziert.
In den Kirchgemeinden Neudietendorf, Ingersleben und Großrettbach können die Spenden zu den Erntedankgottesdiensten abgegeben werden. Nach telefonischer Vereinbarung unter 0172 3562830 werden sie auch gern persönlich abgeholt. Der AK dankt allen, die sich auch von Corona nicht abschrecken lassen, Verantwortung zu übernehmen für Menschen, die abseits der Bühnen dieser Welt oft unter Umständen leben, die wir uns gar nicht vorstellen können. Mit allen Engagierten setzt der
AK der Kirchgemeinden Neudietendorf und Ingersleben auf diese Weise wieder ein Zeichen der Nächstenliebe und der Zuwendung an Hilfsbedürftigen, ohne die diese Welt ein ganzes Stück ärmer wäre. Vielen Dank allen, die sich in diese Aktionen einbringen.
Albrecht Feige, AK Rumänien
Spendenkonto: Evang. Kirchgemeinde Neudietendorf, Stichwort Rumänienhilfe
EKK IBAN: DE72 5206 0410 0008 0200 27, BIC: GENODEF1EK1

Über den Verlauf unserer Rumänienreise im Oktober 2019 informieren wir HIER

Wie wir helfen
Sachspenden
Aufbauhilfe
medizinische Unterstützung
Geldspenden
Aus anfänglichen Kleider und Sachspendentransporten entwickelten sich gezielte Partnerschaften und mit den Partnern gemeinsame Hilfsprojekte. Der Inhalt dieser Projekte orientiert sich zum einen aus den akuten Bedürfnissen unserer Partner an den einzelnen Orten mit dem Ziel einer selbstbestimmten Lebensgestaltung unter annähernd menschenwürdigen äußeren Verhältnissen. Dazu sind einerseits punktuelle und kurzfristige Maßnahmen notwendig. Mittel- und längerfristige Maßnahmen ermöglichen hingegen Bildungsabschlüsse oder auch den Bestand begonnener Aktionen wie beispielsweise der initiierten Kinder- und Armenspeisung.
Unsere Aktionen wurden überall mit Vertrauen und Freundschaft beantwortet. Unser Anliegen ist es auch, Menschen aller Altersstufen an unserer Arbeit und dem Leben der Rumänen teilhaben zu lassen - in einem Land am Rande Europas.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten, was wir schon bewirken konnten und wie notwendig unsere Arbeit ist. Der Arbeitskreis Rumänien lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder. Wir finanzieren unsere Projekte durch Kollekten unserer Kirchgemeinden und Seniorenkreise, durch private Sponsoren und Spenden, Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Vereinen. Große Unterstützung erhalten wir auch von Unternehmen aus der Region. Vielen Dank für Ihr Interesse!
Ihr Arbeitskreis Rumänien
Unsere Unterstützer

