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Wir setzen uns aktiv gegen die Armut in Rumänien ein!

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Matth 14, 16




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Oktober 2017

...dass ich ein Licht anzünde

Der November mit seinen grauen Tagen hat uns eingeholt. Hinter uns liegen fast zwei Wochen in Rumänien mit prall gefülltem Programm und Tagen. „Ich weiß gar nicht was und wie ich das erzählen soll.“, meinte einer der fünfköpfigen Gruppe. Die Vorbereitungen dazu begannen schon mit dem zurückliegenden Jahreswechsel.
Abgesehen von gewachsenen persönlichen Freundschaften bewegen uns immer die Fragen der sinnvollen Gestaltung unserer Aktionen unter den Aspekten der Effizienz und Nachhaltigkeit im Umgang mit Spenden jeglicher Art. Ziel ist immer eine Unterstützung und Förderung der Menschen mit dem Ziel einer Entwicklung hin zur Selbständigkeit unter Abwehr von existenziell gefährlichen Schieflagen. Im Blickwinkel dieser Vorlagen fiel dann im Januar die Entscheidung, die nunmehr 15-jährige Arbeit in Balanu weitestgehend zu beenden. In dieser Zeit haben sich die Konditionen für die Bewohner zum großen Teil grundlegend zum Besseren entwickelt. Löcher gibt es immer und überall zu stopfen, doch genau das ist nicht unser alleiniger Anspruch. Nicht zuletzt durch die Wahrnehmung von Arbeitsmöglichkeiten im Ausland durch viele Bewohner des Ortes ist die Lebensqualität gestiegen. Wir schufen verbesserte Konditionen, die Andere zu eigenständigem Handeln anspornten. Ohne Zweifel halten wir weiterhin Kontakt und können mit Hilfe einer gezielten Zuwendung die Kinderspeisung während der Wintermonate finanzieren.
Neugierig auf eine neue Aufgabe streckten wir die Fühler aus und wurden fündig. Wir sprachen mit dem neuen potentiellen Partner, planten, organisierten, packten und starteten am Morgen des 17. Oktober. Bis zur Abfahrt bleiben immer die gleichen Fragen: Bekommen wir alles geladen? Sind die Fahrzeuge zu schwer?

Am Freitag, den 24.11 2017 findet um 19.00 Uhr im Kirchsaal der Brüdergemeine Neudietendorf ( Kirchstr.13 )
ein Diavortrag zum vergangenen Hilfstransport im Oktober 2017 statt.

Hilfstransport 2016 - Eindrücke unserer Arbeit in Rumänien

Nächster Hilfstransport mit neuem Projekt

Mit dem Herbst rückt auch die Zeit des nächsten Hilfstransportes nach Rumänien für den Arbeitskreis der Neudietendorfer und der Ingerslebener Kirchgemeinden heran.
Die Evangelische Kirchgemeinde Temeswar, das katholische Kinderheim in Jimbolia, Familien in Hunedoara und im Kreis Suceava sollen besucht und unterstützt werden.

Aufbau eines Gemeindehauses in Osteuropa Gastbeitrag von Ulf Manthee

Bălanu - ein Dorf am Fuße der Karpaten ist ca. 1.500 Kilometer von Thüringen entfernt. Insgesamt leben in diesem Dorf ca. 380 Einwohner. 80 Davon sind Kinder.

Abseits der Straße, zwischen luxuriösen und teilweise prunkvollen Jagdhütten gibt es eine Welt, welche zu den ärmsten Landstrichen Europas zählt. Wo normaler Weise beheizte, trockene und mit Strom und Wasser versorgte feste Wohnhäuser stehen sollten, gibt es meist desolate Bretterbuden, welche eher an Viehställe erinnern. Dass hier Menschen leben können ist kaum zu denken. Strom, Heizung, fließendes Wasser, Schulbildung, warmes Essen oder eine medizinische Versorgung sind in Bălanu keine Selbstverständlichkeit. Im Besonderen zeichnen sich die Wintermonate oft durch eisige Kälte und hohem Schnee aus. 

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